Konzertklavier

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Was ist ein Konzertklavier

Der Begriff Konzertklavier ist ein irreführender und frei erfundener Marketinggag, der um das Jahr 1880 entstand.

Da sich Klaviere generell nicht zum Konzert eignen, ist der Begriff grundsätzlich falsch. Allein die Vorstellung in der Musikhalle Markneukirchen den „Steinway 274 D“ gegen ein großes Klavier zu tauschen entbehrt jeglicher Realität.

Sogenannte Konzertklaviere waren schon immer genau das nicht, was ihr Name verspricht.
Je größer ein Klavier ist, umso weniger ist es konzerttauglich; dafür müßte es auch möglichst mobil sein und sollte zugleich dem Pianisten die Korrespondenz mit Orchester und Dirigent ermöglichen. Dieses ist so nicht möglich. Insofern wurde ein echtes konzertantes Klavier wohl noch nie gebaut. Es müsste die klanglich-technischen Kapazitäten eines 150-cm-Klavieres haben und dürfte allerhöchstens 115 cm hoch sein.

In letzter Zeit wird der Begriff Konzertklavier gerne zum Anpreisen von Massenprodukten der Ramschklasse verwendet.

Fazit: Konzertklaviere gibt es nicht; es sind einfach nur Große Klaviere.

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